Donnerstag, 23. Juli 2026

2 Frauen und 9 Mann macht auch 11

Auf zum Golfplatz

Es war wieder einmal Zeit für eine Abendtour der Motorradfreunde Lette – 11 hochmotivierte Biker, bereit, die Straßen unsicher zu machen. Darunter auch zwei tapfere Newbies, die sich wacker schlug und die ersten Kilometer meisterten wie alte Hasen. Doch nach dem ersten Viertel der Strecke hieß es für die beiden leider: Umdrehen und Heimreise antreten! (Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist).

Navi again

Währenddessen lieferte das Navi – das berüchtigte Garmin Zumo – seine ganz eigene Show ab. Statt einer vernünftigen Straße zeigte das Display abwechselnd die geplante Route und dann wieder eine schnurgerade Fluglinie zwischen den Waypoints an. Vermutlich dachte das Navi, wir wären mit Helikoptern unterwegs! Erst nach leidenschaftlichem Fluchen und mehrfacher Umstellung der Systemeinstellungen bequemte sich die Technik, wieder das zu tun, was sie sollte. Fazit: Wieder etwas gelernt!

Je länger, desto satter

Die geplante Rast sorgte für die nächste kleine Überraschung: Statt am Haxtergrund landeten wir am Haxterpark. Ein wirklich schönes Restaurant, idyllisch auf einem Golfplatz gelegen, mit einfachen Speisen zu mittlerweile leider ganz "normalen" Preisen.

Die verbliebenen neun Fahrer bewiesen bei der Bestellauswahl bestechende Einigkeit: 7-mal Currywurst mit Pommes für 12,90 €!

Als das Essen kam, staunten alle nicht schlecht: Für diese Monster-Wurst musste ein extra langer Spezialteller herhalten – rein rechnerisch hätte man daraus locker zwei normale Würste schnitzen können! Aber auch die Fraktion "Feinschmecker" kam nicht zu kurz:

  • Das Paderborner Krüstchen war ordentlich groß und beruhigend dick.

  • Der Pulled Pork Burger war absolut lecker und kam klassisch mit Pommes und allen Saucen, die das Herz begehrt.

Der Winter naht

Satt, zufrieden und gestärkt ging es schließlich an die Heimreise. Weil die Sonne am Horizont schon bedrohlich tief sank, wählten wir für den Rückweg hauptsächlich den geraden Weg nach Hause – ganz ohne Fluglinien-Anzeige im Navi!


Auch Golfer sind nette Menschen und machen scharfe Fotos

Passt, Königs spielen bestimmt auch Golf


Montag, 20. Juli 2026

11 Mann, nicht alle im Trikot

140 Kilometer & eine Hütte: Der perfekte Motorrad-Kurztrip nach Bayern

Wildes Parken vor dem Lokal

Was gibt es Schöneres, als den Motor zu starten, die Kumpels im Rückspiegel zu sehen und einfach der Nase nach Richtung Berge zu fahren? Richtig: fast nichts. Am Wochenende haben wir genau das getan. 11 Mann, 11 Maschinen und ein klares Ziel vor Augen: die bayerische Gemütlichkeit.

Hier ist der Reisebericht von unserem genialen Kurztrip.

Kurven, Sonne und Asphalt: Die Anreise

Der Wettergott muss ein Biker sein, denn wir wurden von strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel begrüßt. Perfekte Bedingungen also, um die Reifen auf Betriebstemperatur zu bringen.

Unsere Route führte uns über 140 Kilometer feinste Asphalt-Schlangen. Wer die bayerischen Voralpen kennt, weiß, was das bedeutet:

  • Knackige Kehren

  • Weite, übersichtliche Kurven zum Dahingleiten

  • Traumhafte Ausblicke auf die idyllische Landschaft

Die 11 Maschinen harmonierten perfekt, und das Grinsen unter den Helmen wurde mit jedem Kilometer breiter.

Das Ziel: Die Enzian-Hütte

Nach einer kurvenreichen Jagd erreichten wir unser Tagesziel: die legendäre Enzian-Hütte. Urig, einladend und genau der richtige Ort für unsere hungrige Bikertruppe.

Bewirtet wurden wir von einer Kellnerin in zünftiger Lederhosen, die den Laden fest im Griff hatte und uns direkt mit bayerischem Charme empfing.

Das kulinarische Pflichtprogramm: Nach so vielen Kurven knurrte der Magen gewaltig. Die Hütte hat geliefert, was das Herz begehrt:

  • Deftige Würschtel mit Sauerkraut

  • Cremiger, hausgemachter Obazda mit frischer Brezn

Die Sache mit dem "Bier ohne Strom"

Nach der Fahrt hatten wir natürlich alle ordentlich Durst. Die Bestellung war klar: alkoholfreies Weizenbier – schließlich mussten die Maschinen ja auch wieder sicher nach Hause bewegt werden.

Für den Lacher des Tages sorgte dann die Hütte selbst. Wegen eines kleinen Ausfalls gab es das Weizen "ohne Strom" (also ungekühlt direkt aus dem kühlen Keller). Aber wisst ihr was? Nach 140 Kilometern in voller Montur und bei der Hitze hat das der Stimmung absolut keinen Abbruch getan. Es hat geschmeckt wie der pure Himmel!

Blau-Weiss ein Leben lang


Fazit

11 Freunde, 140 Kilometer Kurvenrausch, Kaiserwetter und ehrliche Hütten-Küche. Manchmal braucht es nicht viel für den perfekten Trip. Bayern, wir kommen definitiv wieder!

Ward ihr auch schon mal an der Enzian-Hütte oder habt ähnlich skurrile Gastro-Anekdoten erlebt? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare!





Donnerstag, 2. Juli 2026

Das große Moor-Abenteuer

 

Das große Moor-Abenteuer: 

Wenn das Navi die Lupe vergisst

Es war einmal an einem glorreichen, sonnigen Mittwoch mitten in der Urlaubszeit. Sechs furchtlose Biker fanden sich im beschaulichen Lette zusammen, die Lederkombis frisch gelüftet, die Tanks voll und die Vorfreude riesig. Das ferne Ziel des Tages: Das mystische Hücker Moor bei Spenge.

Etappe 1: Tiefflug und Trachtenverein

Die erste Etappe lief wie geschmiert. Über herrlich gut ausgebaute Straßen ging es im Formationsflug Richtung Bielefeld-Quelle. Der Asphalt glühte, die Motoren schnurrten, und alle dachten sich: „Mensch, läuft das heute super!“

Doch Obacht! Es war schließlich Mittwoch. Und was passiert mittwochs? Richtig, die Rennleitung hat ihren wöchentlichen Betriebsausflug an den Straßenrand verlegt. Dank kollektivem Adlerauge und rechtzeitigem Gas-Wegnehmen blieben die Geldbörsen aber erst einmal verschont. 

Etappe 2: Das Moorstrandhaus und der Luxus-Burger

Schließlich erreichten die glorreichen Sechs das finale Ziel: Das Moorstrandhaus am Hücker Moor. Die Kulisse? Traumhaft. Die Enten quakten, die Sonne spiegelte sich im Wasser. Der Blick auf die Speisekarte holte die Truppe jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.

Kostprobe gefällig? Die Preise für Getränke und Fast Food waren derart gesalzen, dass man kurz glaubte, das Gold der Nibelungen sei im Moor versenkt worden und man müsste es nun per Pommes-Kauf wieder herausholen. Aber wer schön fahren will, muss eben auch exklusiv snacken! 

Moorstrandhaus

 

Der Blick auf das Moor

Der Blick auf den Kontostand

Dünne Wurst und wenig Fritten

Das Original
Der junge Fritz uns seine Cola

Die Rückfahrt: „Wo zur Hölle müssen wir blinken?“

Für den Rückweg über Versmold und Clarholz wurde das treue Navigationssystem scharf geschaltet. Stolzes Fazit vorab: „Diesmal hat uns das Navi keinen Streich gespielt!“

...Nun ja, zumindest technisch nicht. Das Problem saß eher vor dem Bildschirm. Da die Zoom-Funktion sträflich ignoriert wurde, glich das Display einer Weltkarte im Maßstab 1:5.000.000. Die Auflösung war so winzig, dass die Route eher einem Rätselraten glich. Die logische Konsequenz: Zweifach grandios verfahren!

Es folgte das klassische Schauspiel: Der Guide blinkt entschlossen nach links, die Kolonne zieht hinterher, nur um 50 Meter weiter kollektiv in einer Hofeinfahrt zu wenden, weil die Straße dort zu Ende war. „Wir wollten uns nur die schöne Gegend angucken!“, so die einhellige Meinung.

Am Ende kamen alle sechs Fahrer mit einem Grinsen im Gesicht, leerem Tank und leicht geschrumpftem Portemonnaie wieder zu Hause an. Schön war's!

Zusammen mit Gemini und wenig geflunkerten Inhalten erstellt.

LHzG 

Uwe