Donnerstag, 15. Oktober 2026

Mehr Dunkel als Kälte, 6 Mann auf dem Weg zum Mother Road Diner

Lippstadt, fast wie Santa Monica

Wer hat nicht schon einmal von der Route 66 gehört? Eine der längsten Straßen der USA, die vom Osten in den Westen des Landes führt. Eine der Ikonen neben der Straße war das berühmte Roy's Motel and Café.

Ähnlich berühmt und bekannt möchte der Betreiber des David 55 werden. Also nichts wie hin und eine kurze Route durch das dem Sauerland vorgelagerte Flachland. 

Sechs Fahrer ließen sich auf den Start um 17:30 Uhr und eine Rückfahrt in Dunkelheit ein. Ohne Hektik ging es dem Sonnenuntergang entgegen, welchen wir direkt vor dem Diner bewundern konnten.
Ankunft bei Sonnenuntergang

Nichts wir rein und auf der ausreichend großen "Bench"  breit gemacht. Der Wirt hatte schon einmal nichts gegen die Nutzung von weiteren Plätzen zur Unterbringung von mitgebrachten Heizdecken und warmen Handschuhen.
 
Die Karte machte einen ordentlichen Eindruck und es wurden fleißig vom Namen her unbekannte Gerichte und Getränke geordert. Die Stimmung war gut und so wurden die Gespräche über Gott und die Welt immer lauter. Lag es tatsächlich an den spannenden Themen, oder aber an dem langsam abnehmendem Hörvermögen der Teilnehmer? 

Selfies üben wir noch

Wir wissen es nicht. Die Geschmacksnerven funktionierten jedoch und so viel der Lob an den Koch auch entsprechend positiv aus. Wir können dem Wirt also nur alles gute für die Zukunft wünschen, wir kommen wieder.

Erwartungsvoll

Wer es genau wissen will, der kann unter Bundesstraße 55 weitere Informationen zu der vor unserer Haustür endenden Berühmtheit finden. Einziger Unterschied zur 66 ist das fehlende Meer am Ende der Strecke.

Der Start der B55 ist in Jülich, nur wenige Kilometer von Jüchen, der Zentrale von Polo, entfernt. Wer also Interesse an Geschichte und Bundesstraßen hat, kann die Reise mit einem Einkauf bei Polo Motorrad verbinden.  

Wie auch immer sich das Jahr 2027 entwickeln wird, die Rückfahrt war dunkel, sehr dunkel. Abseits der 55 tobte um 20:30 Uhr fast kein Verkehr und die LED vorne und hinten konnten zeigen, dass sie den alten H7 Leuchten weit überlegen sind.

Wer also noch keine LED-Beleuchtung an seinem Bike spazieren fährt, dem sei dringend die Anschaffung einer entsprechenden Beleuchtung empfohlen. Vielleicht reicht das Weihnachtsgeld ja auch für ein neues Bike hinten dran. 

Linke Hand zum Gruß
















Montag, 7. September 2026

Halb Zwölf plus Eins

 Kuchentour, vom Gipfel zum Strand

Es gibt Tage, da stimmt einfach alles: Ein herrlicher, sonniger Sonntagmorgen, knackig-kühle 12 Grad in der Luft – genau das richtige Wetter, um das Visier herunterzuklappen, den Motor aufheulen zu lassen und eine sportliche Diät zu beginnen.

Das hochmotivierte RIDE-&-EAT-Team des Tages: Sechs Kerle, eine Frau und sieben Motorräder, deren einziger Auftrag für die nächsten 320 Kilometer lautet: Sauerländer Kurven jagen und den Blutzuckerspiegel auf ein historisches Hoch treiben.

Schon die ersten Kilometer waren ein Traum. Die Straßen schlängelten sich wie frisch gekochte Spaghetti durch die Landschaft, der Verkehr hatte wohl noch Schockstarre und der Asphalt gehörte uns ganz allein. Doch nach reichlich Schräglage meldete sich der Magen. 

Almetal

1. Verpflegungsetappe: Am Ende des Almetals, fanden wir im Cafe Schlossmühle einen schönen Platz unter den Bäumen . Während normale Biker einen schnellen Espresso schürfen, gab es für uns original österreichischen Kaffee und einen Zwetschgenkuchen, der so gut war, dass er vermutlich unter das Betäubungsmittelgesetz fällt.

Gestärkt und um ein paar Gramm schwerer ging es weiter. Nächstes Ziel: Der Diemelsee! Die Kurven wurden enger, die Grinsen unter den Helmen breiter – bis zur unvermeidlichen Sauerländer Baustelle. Kurz Slalom um die Pylonen gefahren, freundlich den Bauarbeitern zugewunken und direkt weiter Richtung Winterberg gedüst.

Der Herbst kommt: Die Sonnenschirme bleiben zugeklappt

Winterberg

Dort wartete die eigentliche Reifeprüfung: Das PANNENKOEKENHUIS. Hier wurde nicht lang gefackelt. Pfannkuchen in allen erdenklichen Bauarten, Füllungen und Aggregatzuständen wanderten über den Tisch. Herzhaft, süß, gestapelt – absolute Oberklasse! Spätestens jetzt passte die Lederkombination bei dem einen oder anderen messbar strammer.


Keine Gnade für die Hüfte: Von Herzhaft bis Süß geht hier alles

Für Navigatoren: Der richtige Weg zur nächsten Etappe 

Möhnesee

Weiter ging die wilde Fahrt. Nach gefühlten 300 bis 370 weiteren Kurven – nach Pfannkuchen-Koma zählt das keiner mehr so genau – bogen wir an den Möhnesee ab. Die Waffel- und Kuchendichte musste schließlich hochgehalten werden. Pause 3: Strand der Wanderbar. Die Sonne glitzerte auf dem Wasser, die Füße wurden hochgelegt und das Leben war einfach nur herrlich.

Blick auf das erschöpfte Exkursionsteam: Die Kalorien 2828 bis 3512 mussten nachgeladen werden. 

Zucker mach durstig: Niedrigwasser in der Talsperre

Auf dem Heimweg wurden noch vergnügt diverse verträumte Dörfer abgegrast, bevor nach gut 320 grandiosen Kilometern alle Maschinen (und deren Piloten im Vollformat) wohlbehalten zurück in die heimische Garage rollten.

At Home

Fazit der Tour: Reifen angefahren, Kurven genossen, Kalorienkonto komplett gesprengt. Schreit definitiv nach einer Wiederholung der Kuchentour in 2027! Frei nach dem Motto: Endlich sitzen!


==> Erstellung des Artikels mit Hilfe von Google Gemini

Dienstag, 25. August 2026

🎵Es war Sommer und sie ... 🎵

Testosteron, Kurven und Knoblauch: 14 Männer auf dem Weg ins Paradies


Was passiert, wenn sich 14 Kerle in Lette bei Oelde auf ihre Maschinen schwingen, um „nur kurz“ zum Abendessen zu fahren? Richtig: Eine hochoffizielle Expedition auf der Suche nach Kurven, Asphalt und dem perfekten Schinken.

Die Route: Dörfer, Kurven und ein Hauch von Orientierungssinn


Gegen späten Nachmittag rollte das Testosteron-Kollektiv in Lette los. Ohne weibliche Begleitung – sprich: ohne jemanden, der rechtzeitig nach dem Weg fragt oder sanft darauf hinweist, dass der Blinker seit drei Dörfern links abbiegen anzeigt.

Drei Einweiser und wieder einmal keine perfekte Aufstellung

Der Rest der Bande parkt auf der anderen Seite der Kamera



Der Weg zur Finca nach Bielefeld wurde naturgemäß nicht auf der schnöden A2 absolviert. Stattdessen gab es die volle Ladung ostwestfälischer Biker-Romantik:

  • Das Kurven-Mysterium: Wie man im flachen bis sanft hügeligen Umland gefühlte 800 Kurven findet, bleibt das Geheimnis des Tourguides.

  • Die Dorf-Prozession: Gefühlt jedes zweite Dorf mit "-trupp" oder "-hausen" im Namen wurde im sonoren Blubbern von 14 Auspuffrohren erlöst. Die Anwohner winkten – teils erfreut, teils in Sorge um ihre Hühner.

  • Die Disziplin: 14 Motorräder in Formation verlangen Präzision. Abgesehen von zwei Beinahe-Verfahrern an verlassenen Kreuzungen glich die Fahrt einem choreografierten Ballett – nur eben mit Lederkluft und Benzingeruch.

Das Ziel: Urlaubsfeeling an der Finca


Angekommen in Bielefeld (ja, das gibt es wirklich, zumindest für hungrige Motorradfahrer) wich der Helmabdruck im Gesicht schnell einem breiten Grinsen.

Das Ambiente schaltete sofort auf Mittelmeer-Modus:

  • Holztische & Olivenbäume: Kein Plastik, kein Schnickschnack. Rustikale, schwere Holztische unter knorrigen Olivenbäumen ließen das graue Pflaster blitzschnell vergessen.

  • Südländische Tafelfreuden: Tapas, knuspriges Brot, duftendes Olivenöl und deftiges Fleisch aus dem Süden. Nach der Fahrt wurde die Tafel geharkt, als gäbe es am nächsten Tag ein Fahrverbot.

  • Der Sound des Abends: Statt Motorengeheul dominierten nun lautes Lachen, BENZIN-Gespräche und das Klappern von Tapas-Schälchen.

BMW Fahrer tauschen die neuesten Ersatzteilpreise aus

Die Kilometerfresser auf Diät

Bleifrei ist Pflicht

Die Lupe ist im Preis enthalten


Ein rundum gelungener Herrenausflug: Perfekte Strecken, satter Sound und ein Abendessen, das die Energiespeicher für die Heimfahrt im Dunkeln bestens gefüllt hat. 

Infos & Einblicke zur Location:


Donnerstag, 23. Juli 2026

2 Frauen und 9 Mann macht auch 11

Auf zum Golfplatz

Es war wieder einmal Zeit für eine Abendtour der Motorradfreunde Lette – 11 hochmotivierte Biker, bereit, die Straßen unsicher zu machen. Darunter auch zwei tapfere Newbies, die sich wacker schlug und die ersten Kilometer meisterten wie alte Hasen. Doch nach dem ersten Viertel der Strecke hieß es für die beiden leider: Umdrehen und Heimreise antreten! (Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist).

Navi again

Währenddessen lieferte das Navi – das berüchtigte Garmin Zumo – seine ganz eigene Show ab. Statt einer vernünftigen Straße zeigte das Display abwechselnd die geplante Route und dann wieder eine schnurgerade Fluglinie zwischen den Waypoints an. Vermutlich dachte das Navi, wir wären mit Helikoptern unterwegs! Erst nach leidenschaftlichem Fluchen und mehrfacher Umstellung der Systemeinstellungen bequemte sich die Technik, wieder das zu tun, was sie sollte. Fazit: Wieder etwas gelernt!

Je länger, desto satter

Die geplante Rast sorgte für die nächste kleine Überraschung: Statt am Haxtergrund landeten wir am Haxterpark. Ein wirklich schönes Restaurant, idyllisch auf einem Golfplatz gelegen, mit einfachen Speisen zu mittlerweile leider ganz "normalen" Preisen.

Die verbliebenen neun Fahrer bewiesen bei der Bestellauswahl bestechende Einigkeit: 7-mal Currywurst mit Pommes für 12,90 €!

Als das Essen kam, staunten alle nicht schlecht: Für diese Monster-Wurst musste ein extra langer Spezialteller herhalten – rein rechnerisch hätte man daraus locker zwei normale Würste schnitzen können! Aber auch die Fraktion "Feinschmecker" kam nicht zu kurz:

  • Das Paderborner Krüstchen war ordentlich groß und beruhigend dick.

  • Der Pulled Pork Burger war absolut lecker und kam klassisch mit Pommes und allen Saucen, die das Herz begehrt.

Der Winter naht

Satt, zufrieden und gestärkt ging es schließlich an die Heimreise. Weil die Sonne am Horizont schon bedrohlich tief sank, wählten wir für den Rückweg hauptsächlich den geraden Weg nach Hause – ganz ohne Fluglinien-Anzeige im Navi!


Auch Golfer sind nette Menschen und machen scharfe Fotos

Passt, Königs spielen bestimmt auch Golf