Das große Moor-Abenteuer:
Wenn das Navi die Lupe vergisst
Es war einmal an einem glorreichen, sonnigen Mittwoch mitten in der Urlaubszeit. Sechs furchtlose Biker fanden sich im beschaulichen Lette zusammen, die Lederkombis frisch gelüftet, die Tanks voll und die Vorfreude riesig. Das ferne Ziel des Tages: Das mystische Hücker Moor bei Spenge.
Etappe 1: Tiefflug und Trachtenverein
Die erste Etappe lief wie geschmiert. Über herrlich gut ausgebaute Straßen ging es im Formationsflug Richtung Bielefeld-Quelle. Der Asphalt glühte, die Motoren schnurrten, und alle dachten sich: „Mensch, läuft das heute super!“
Doch Obacht! Es war schließlich Mittwoch. Und was passiert mittwochs? Richtig, die Rennleitung hat ihren wöchentlichen Betriebsausflug an den Straßenrand verlegt. Dank kollektivem Adlerauge und rechtzeitigem Gas-Wegnehmen blieben die Geldbörsen aber erst einmal verschont.
Etappe 2: Das Moorstrandhaus und der Luxus-Burger
Schließlich erreichten die glorreichen Sechs das finale Ziel: Das Moorstrandhaus am Hücker Moor. Die Kulisse? Traumhaft. Die Enten quakten, die Sonne spiegelte sich im Wasser. Der Blick auf die Speisekarte holte die Truppe jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.
Kostprobe gefällig? Die Preise für Getränke und Fast Food waren derart gesalzen, dass man kurz glaubte, das Gold der Nibelungen sei im Moor versenkt worden und man müsste es nun per Pommes-Kauf wieder herausholen. Aber wer schön fahren will, muss eben auch exklusiv snacken!
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| Der Blick auf das Moor |
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| Der Blick auf den Kontostand |
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| Dünne Wurst und wenig Fritten |
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| Der junge Fritz uns seine Cola |
Die Rückfahrt: „Wo zur Hölle müssen wir blinken?“
Für den Rückweg über Versmold und Clarholz wurde das treue Navigationssystem scharf geschaltet. Stolzes Fazit vorab: „Diesmal hat uns das Navi keinen Streich gespielt!“
...Nun ja, zumindest technisch nicht. Das Problem saß eher vor dem Bildschirm. Da die Zoom-Funktion sträflich ignoriert wurde, glich das Display einer Weltkarte im Maßstab 1:5.000.000. Die Auflösung war so winzig, dass die Route eher einem Rätselraten glich. Die logische Konsequenz: Zweifach grandios verfahren!
Es folgte das klassische Schauspiel: Der Guide blinkt entschlossen nach links, die Kolonne zieht hinterher, nur um 50 Meter weiter kollektiv in einer Hofeinfahrt zu wenden, weil die Straße dort zu Ende war. „Wir wollten uns nur die schöne Gegend angucken!“, so die einhellige Meinung.
Am Ende kamen alle sechs Fahrer mit einem Grinsen im Gesicht, leerem Tank und leicht geschrumpftem Portemonnaie wieder zu Hause an. Schön war's!
Zusammen mit Gemini und wenig geflunkerten Inhalten erstellt.
LHzG
Uwe



